Allgemeine Geschäftsbedingungen - AGB's -

 

von 2002, Ergänzung am 1. Januar 2014, aktualisiert am 04.11.2014

 

Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche mit dem zptn (im Folgenden „Veranstalter“ genannt) abgeschlossenen Verträge, die die Durchführung einer vom Veranstalter angebotenen Fort- und/oder Weiterbildung zum Gegenstand haben.

 

  1. Allgemeine Hinweise
    1. Der Vertrag kommt aufgrund schriftlicher Anmeldung oder Anmeldung per E-Mail des Teilnehmers und schriftlicher Bestätigung oder Bestätigung per E-Mail durch den Veranstalter zustande. Anmeldungen werden grundsätzlich in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt. Zu den erforderlichen Anmeldeunterlagen gehören: kurzer Lebenslauf, aktuelles Passfoto und Aus-/Fortbildungsnachweise (Kopien).
    1. Die Anmeldung zu den Fortbildungen ist verbindlich und nicht übertragbar. Die Anmeldung zu einem Curriculum erfolgt für alle ausgeschriebenen Module.

 

    1. Kann eine Anmeldung bei Eingang nicht berücksichtigt werden, so erhält der Teilnehmer eine Benachrichtigung von dem Veranstalter. Für den Fall, dass wegen zu geringer Teilnehmerzahl ein Kurs nicht zustande kommt, behält sich der Veranstalter vor, den Kurs bis drei Wochen vor Beginn abzusagen.
    1. Im Hinblick auf Inhalt und Ablauf der einzelnen Fortbildungen und auf die Mitwirkung von Referenten behält sich der Veranstalter sachlich erforderliche und zumutbare Anpassungen vor.

 

  1. Teilnahmebescheinigung/Teilnahmebestätigung

Sie erhalten jeweils am Ende des Moduls eine Bescheinigung über Ihre Teilnahme. Bitte beachten Sie, dass eine Teilnahmebescheinigung nur dann ausgestellt werden kann, wenn Sie an der Veranstaltung vollständig und ohne Fehlzeiten teilgenommen haben. Berücksichtigen Sie diese Information bitte bei der Organisation Ihrer An- und Abreisezeiten. Ein Anspruch auf eine Gesamt-Teilnahmebescheinigung besteht nur bei vollständiger Absolvierung aller Seminartage und Unterrichtseinheiten.

 

  1. Kosten

Die Höhe der Kosten kann der Homepage bzw. der jeweiligen Ausschreibung entnommen werden. Die Teilnahmegebühr für das erste Modul bzw. das ausgeschriebene Seminar ist nach Erhalt der Anmeldebestätigung durch das zptn sofort fällig. Die Zahlung für die Folgemodule muss jeweils mindestens 21 Tage (3 Wochen) vor Beginn der Veranstaltung beim zptn eingegangen sein. Es ist keine Ratenzahlung möglich. Die Gebühr ist zahlbar unter Angabe des Nachnamens, Seminarorts und der Modulziffer als Verwendungszweck auf folgendes Konto:
Deutsche Apotheker- und Ärztebank Hannover,
IBAN: DE 80 3006 0601 0002 2217 64 ; BIC: DAA ED EDD XXX.
Bei nicht erfolgter Überweisung innerhalb der 21-tägigen Frist vor dem jeweils anstehenden Modul ist Barzahlung vor Ort vor Beginn der Veranstaltung verpflichtend.
Bildungsschecks und ähnliche Gutscheine werden auf Anfrage akzeptiert. Es besteht kein rechtlicher Anspruch auf Bildungsfreistellung (= Bildungsurlaub).

 

  1. Vertragsdauer/Kündigung

Die Vertragsdauer ergibt sich aus dem zwischen dem Veranstalter und dem Teilnehmer geschlossenen Vertrag.
Bei Stornierung der verbindlich erfolgten Anmeldung zu einem Curriculum / Seminar wird eine Bearbeitungsgebühr von € 100,00 berechnet. Bei Abmeldung / Rücktritt ab 21 Kalendertage vor Seminarbeginn oder bei Nichtteilnahme wird der fällige Teilnahmebetrag erhoben.
Die Absage muss schriftlich bei uns eintreffen, eine telefonische Mitteilung oder die mündliche Abmeldung beim Dozenten sind nicht ausreichend.

Ein Aussteigen aus einer laufenden Fortbildungsveranstaltung ist nur unter nachgewiesenen schicksalhaften Bedingungen nach Zahlung eines Ausfallhonorars in Höhe von 350,00 möglich. Auftauchende persönliche Probleme können vertraulich mit dem Seminarleiter besprochen werden.
Ein eventuell erforderlicher Wechsel von Dozenten oder Kursleitungen berechtigt nicht zum Rücktritt von einer verbindlichen Anmeldung.

 

  1. Fehlzeiten/Erkrankung während der Kurszeiten

Sollte ein Teilnehmer krankheitsbedingt oder aus einem anderen wichtigen Grund an einem Modul des gebuchten Curriculums nicht teilnehmen können, so bleibt er/sie zahlungspflichtig, muss jedoch das ausgefallene Modul in einem anderen zptn-Curriculum nachholen, wenn eine Abschlussbescheinigung über das gesamte Curriculum angestrebt wird. Die Teilnahmegebühr des Nachholmoduls beträgt € 100,00 Verwaltungsgebühr.

 

  1. Rücktritt des Veranstalters
    1. Der Veranstalter ist berechtigt, aus wichtigem Grund vom Vertrag zurückzutreten, ungeachtet sonstiger Gründe, insbesondere, wenn:
      1. Der Dozent ausfällt, und/oder
      2. Die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird, und/oder
      3. Die Veranstaltung aus nicht vom Veranstalter zu vertretenden Umständen (etwa im Falle höherer Gewalt) abgesagt werden muss.

In den vorgenannten Fällen werden bereits bezahlte Kursentgelte vollständig zurückerstattet. Schadensersatzansprüche stehen dem Teilnehmer nicht zu.

    1. Im Falle höherer Gewalt oder beim Auftreten anderer Hinderungsgründe (z. B. Krankheit, Unfall, o. ä.) ist der Veranstalter berechtigt, die Erbringung der vereinbarten Leistungen zu einem späteren Zeitpunkt vorzunehmen.
    2. Sollte es schicksalbedingt zu einem völligen Ausfall des Dozenten und daraus resultierenden Abbruch des Curriculums kommen, so ergibt sich aus diesen Umständen kein Anspruch auf Rückerstattung von Kosten für bereits absolvierte Module.

 

  1. Form von Erklärungen

Rechtserhebliche Erklärungen und Anzeigen, die der Teilnehmer gegenüber dem Veranstalter oder einem Dritten abzugeben hat, bedürfen der Schriftform.

 

 

  1. Mindest-/Höchst-Teilnehmerzahl und Warteliste

Seminare werden nur durchgeführt bei einer Mindestauslastung von 15 Teilnehmern, Praktikums- und Supervisionstage ab einer Teilnehmerzahl von 10 Personen
Sollte die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden, wird der Veranstaltern rechtzeitig - 21 Tage vor Beginn des Angebotes - die bis dahin angemeldeten Teilnehmer informieren und die Teilnahmegebühren zurückerstatten.

 

  1. Ausschlussregelung

Der Veranstalter behält sich das Recht vor, Teilnehmer von der Fortsetzung eines Traumacurriculums durch den verantwortlichen Seminarleiter auszuschließen, wenn hierfür triftige Gründe vorliegen. Im Vorfeld eines solchen Falles findet ein vertrauliches Gespräch zwischen Seminarleiter und Teilnehmer statt, um den Sachverhalt konstruktiv zu klären (z. B. Überforderung, selbst- oder fremdschädigendes Verhalten, Symptome, die einer Abklärung oder Behandlung außerhalb des Fortbildungsrahmens bedürfen). Seitens der betroffenen Person entsteht kein Schadensersatzanspruch gegen den Seminarleiter und/oder Veranstalter.

 

  1. Peer- und Supervisionsgruppen

Peergruppenarbeit regional (3 - 6 Personen) ist obligat, Zusammenstellung der Gruppen erfolgt während des ersten Moduls; die Peergruppen arbeiten zwischen den einzelnen Modulen jeweils an mind. zwei Terminen intervisionär über 3- 4-Std. theoretisch und praktisch zusammen.

 

  1. Supervisionstage

Die Teilnahme an den ausgeschriebenen oder zu vereinbarenden Supervisionen ist obligat.

 

  1. Urheber und Leistungsschutzrechte

Alle Materialien, die vom Veranstalter und/oder Referenten zur Verfügung gestellt werden, dienen ausschließlich der privaten Nutzung. Urheber-, Nutzungs- und Verwendungsrechte verbleiben uneingeschränkt beim jeweiligen Urheber oder sonstigen Berechtigten. Die Materialien dürfen ohne schriftliche Zustimmung des Veranstalters weder vervielfältigt, verbreitet oder zur öffentlichen Wiedergabe verwendet werden.

 

  1. Unterbringung / Sonstige Hinweise
    1. Es besteht die Möglichkeit, eine Seminar-Versicherung für Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen abzuschließen. Bitte erkundigen Sie sich bei entsprechenden Versicherungen.
    1. Für die Unterbringung während der Kurszeiten sowie für den empfohlenen Abschluss der erwähnten Seminar-Versicherung sind die Teilnehmer eigenverantwortlich.

       

       

       

    2. Teilnahmeinformationen zum Curriculum

      Teilnehmen können Angehörige der Heil- und sozialen Beratungsberufe, wie Ärztinnen und Ärzte, Psychologinnen und Psychologen, approbierte und nicht-approbierte Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen, Diplom-Pädagoginnen und -Pädagogen, Sozial- und HeilpädagogInnen, Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer sowie spezialisierte Krankenpflegekräfte, Rettungseinsatzkräfte und Seelsorger die mit traumatisierten Menschen umgehen müssen oder arbeiten oder dies im Rahmen ihres Grundberufes in Zukunft vorhaben und Berufserfahrung bzw. eine therapeutische Ausbildung nachweisen können und im Spannungsfeld von Trauma und Gewalt tätig sind.

      Die Teilnahme an den Fortbildungen erfolgt selbstverantwortlich. Die Bereitschaft, an Selbsterfahrungsübungen teilzunehmen, wird vorausgesetzt. Dies gilt ebenso für die Fähigkeit, die eigenen Grenzen zu erkennen und zu wahren.

       

      Bescheinigungen
      - Teilnahmebescheinigung nach jedem Modul;
      - Gesamt-Teilnahmebescheinigung nach Absolvieren aller Module entsprechend der jeweiligen Grundberufe und Zusatzqualifikationen.

       

      Zertifizierungen
      Gruppe A:
      >zptn-Zertifikat "Psychotraumatologie und traumazentrierte Psychotherapie" (approbierte ärztliche, psychologische und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten)
      Gruppe B:
      >zptn-Zertifikat "Psychotraumatologie und Traumatherapie" (nicht approbierte Ärzte, Psychologen und Dipl.- Pädagogen) sowie Sozialpädagogen, Ergo-, Musik-, Körper- und Kunsttherapeuten und Psychotherapeuten nach HPG, wenn der Nachweis einer mehrjährigen anerkannten und abgeschlossenen Therapieausbildung mit Selbsterfahrung vorliegt). Hierzu gehören: Gestalt-, Gesprächs-, Familien-, Körper-, Hypnotherapie, Psychodrama ...)
      Gruppe C:
      >zptn-Zertifikat "Psychotraumatologie, Traumapädagogik/Traumafachberatung" (Sozialpädagogen, Erzieher, Lehrer, Pflegekräfte, Einsatzkräfte, Seelsorger, Psychotherapeuten nach HPG ohne therapeutische Zusatzqualifikation).

       

      Voraussetzung für den Erwerb eines zptn-Zertifikates
      in Abhängigkeit vom eigenen Grundberuf und beruflichen Status:
      •             Teilnahme an 21 Std. (Gruppe C) bzw. 35 Std.(Gruppe A+B) Gruppensupervision
      •             Eigene Fallpräsentationen
      •             3 (Gruppe C) bzw. 4 (Gruppe A+B) abschließende Fallberichte (3 bis 5 Seiten)
      •             Video über Traumakonfrontation mit Screentechnik-KReST (Gruppe A+B)
      •             5 Sitzungen/Doppelstd.(mind.) Selbsterfahrung bei einem nachweislich ausgebildeten Traumatherapeuten >Traumakonfrontation< (mit EMDR oder Screentechnik oder IRRT) zu eigenen belastenden Lebensereignissen
      •             Abschluss-Kolloquium (Kollegiales Prüfungsgespräch in Kleingruppen 3-5 Teiln.)

       

      Voraussetzung für die Teilnahme am Kolloquium ist das rechtzeitige Einreichen aller erforderlichen Unterlagen komplett bis spätestens 10 Wochen vor dem Kolloquiums-Termin beim zptn-Sekretariat (Waldstraße 4, 30916 Isernhagen), damit sie bis zum Kolloquium gesichtet und bewertet werden können. Das aufwändige Rating der Fallberichte und des eingereichten Videos zur Traumakonfrontation mit der Screentechnik-KReST erfolgt durch qualifizierte Dozenten und Supervisoren des zptn.

      Bei dem Kolloquium handelt es sich um ein 1 bis 1 ½ stündiges kollegiales Prüfungsgespräch in Kleingruppen (3 - 5 Personen) zu Fragen der vermittelten Grundlagen der Psychotraumatologie, Neurobiologie, Bindung, Diagnostik, Klinik einfacher und komplexer Traumafolgestörungen, Traumatherapie (Stabilisierung und Traumakonfrontation), Traumapädagogik und -beratung.
      Rückmeldungen und Fragen zu den eingereichten Fällen sowie dem Video sind ebenfalls ein wesentlicher Bestandteil der Prüfung.

      Die Zusammenstellung der Prüfungsgruppen sowie die Zeitstruktur wird den angemeldeten Teilnehmern rechtzeitig schriftlich mitgeteilt. Wünsche zur Gruppenzusammensetzung bitte bei Anmeldung mitteilen.

      Ein Kolloquium ist für alle FortbildungskandidatInnen des zptn offen.
      Für Kolleginnen und Kollegen, die Ihre Zertifizierung später als max. 1 Jahr nach Abschluss ihres gebuchten Curriculums beantragen, gelten die jeweils aktuellen Prüfungskriterien und Konditionen.

       

      Kosten für Kolloquium und Zertifizierung
      € 360,00 (incl. Raten von Fallberichten und Prüfungsvideos).
      Für nochmals eingereichte und zu ratende Fallberichte/Videos wird ebenso wie für eine zu wiederholende mündliche Prüfung eine Gebühr von € 150,00 berechnet.

       

      DeGPT e.V.- Zertifikate (Dachverband) - Voraussetzung für den Erwerb
      "Spezielle Psychotraumatherapie (DeGPT)" (nur für approbierte Psychotherapeuten):  zptn-Zertifikat plus Nachweis einer EMDR-Grundausbildung am EMDR-Institut Deutschland und DeGPT-Mitgliedschaft

      "Traumapädagogik und Traumazentrierte Fachberatung (DeGPT/BAG-TP)" (für alle anderen Berufsgruppen möglich):  zptn-Zertifikat ("Traumafachberatung und Traumapädagogik") und DeGPT-Mitgliedschaft

       

      Verantwortliche Leitung:
      Lutz-Ulrich Besser, FA für Psychiatrie u. Psychotherapie, FA für Kinder- und Jugendpsychiatrie und FA für Psychotherapeutische Medizin, EMDRIA-Trainer für EMDR mit Kindern und Jugendlichen