Seminar

Komplexe Traumata - Bindung und Trauma in Paarbeziehungen

 

Abgesagt wegen zu geringer Teilnehmerzahl

Was

Spezialseminar mit Lutz-Ulrich Besser

 

 

 

Zielgruppe:

Ehemalige Teilnehmer/innen von zptn-Traumafortbildungscurricula
Fachkräfte aus therapeutischen und pädagogischen Berufen oder
Arbeitsfeldern mit Vorbildung im Traumabereich

 

Themen des Seminars:

  • Traumata und das "Selbst"

 

  • Wie Traumata das "Selbst" und die Paarbeziehungen beeinträchtigen können
  • Strukturelle und dissoziative Persönlichkeitsveränderungen erkennen und behandeln

 

  • Wer bin ich und im Zweifelsfall wie viele
  • Ego-States in Paarbeziehungen

 

  • Das Haus der Liebe hat viele Räume
  • Dirty fighting instruments vs. konstruktives Streiten

 

  • Stufen der Nähe: Bindung - Intimität - Romantik - Erotik - Sexualität als Ressource und Lebensqualität
  • Screentechnik KReST zur Behandlung von Paarkonflikten

 

  • Live-Demonstration (nach Voranmeldung möglich)

 

 
Wann

1. - 2. Juli 2016

10:00 bis 18:00 Uhr und 9:00 bis 17:00 Uhr

   
Wo

Veranstalter und Anmeldung an:
Zentrum für lebenslanges Lernen e. V.
Maiweg 150
56841 Traben-Trarbach/Wolf
email: info@zentrum-lebenslanges-lernen.de
Tel.: (0 65 41) 70 09 - 80, Fax: (0 65 41) 55 26

   
Wie viel € 330,00 (incl. Mittagessen und Pausengetränke, ohne Übernachtung)

 

Freie Plätze AGB Button Online Anmeldung Anmeldung Button Flyer Button

 

 

 

 

Curriculum

Trauma - Bindung - Therapie
Psychotraumatologie, Traumatherapie, Traumaberatung und Traumapädagogik

nach dem KReST-Modell (9-tlg. Curriculum)

in Kooperation mit dem Zentrum für Lebenslanges Lernen

 

mit

  • Lutz-Ulrich Besser (FA für Psychiatrie u. Psychotherapie, Kinder- und Jugendpsychiater, FA für Psychotherapeutische Medizin, Traumalehrtherapeut)
  • PD Dr. med. Karl-Heinz Brisch (Gastdozent)
  • Jochen Uttendörfer (Dipl. Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut, Trauma-, EMDR-Therapeut DeGPT)
  • Alexander Korittko (Lehrtherapeut DGSF, Familientherapie, Traumaexperte)

 

 

Was

In den einzelnen Blöcken des Curriculums wird theoretisch und praktisch aufgezeigt und geübt, wie nach neuen Erkenntnissen ressourcenorientiert u. traumazentriert in Einzeltherapie sowie Familien- und Paartherapie ambulant und stationär posttraumatische Störungen und die daraus resultierenden Probleme effektiv behandelt werden können.

Das Curriculum wird die Teilnehmer mit den Grundlagen und Konzepten der modernen, wissenschaftlich fundierten
     - Psychotraumatologie,
     - Neurobiologie, Bindungs- und Stressforschung,
     - Traumapsychotherapie (Klinik, Diagnostik, Behandlung)
     - Traumaberatung/ -behandlung und Gesprächsführung
vertraut machen.

Inhalte werden multimedial, didaktisch klar und anschaulich vermittelt und durch Videobeispiele, Rollenspiele und „Live-Arbeit" praxisnah demonstriert. In Selbsterfahrungsepisoden sollen die Erkenntnisse anschließend erprobt werden. Das traumazentrierte Konzept der Behandlung posttraumatischer Störungen und Persönlichkeitsveränderungen wird an echten Therapiebeispielen erläutert.
Die veränderte Stress- u. Informationsverarbeitung und Gedächtnisfunktion sowie emotionale und körperliche Reaktionsmuster nach traumatischen Erlebnissen bedarf multidimensionaler therapeutischer Interventionen. Deshalb werden in dem 4-phasigen traumazentrierten Psychotherapie- und Beratungsmodell KReST tiefenpsychologische, behaviorale, imaginative, hypno- und körpertherapeutische Techniken zur Symptomreduktion und Heilung von psychischen Problemen, Symptomen und Persönlichkeitsstörungen genutzt.

 

 

Wofür

-> Fortbildungspunkte (18 bis 20 je Block) von allen Landes-, Ärzte- und Psychotherapeutenkammern
-> Zertifikat "Psychotraumatologie und traumazentrierte Psychotherapie" vom zptn
-> Zertifikat "Psychotherapie und Traumatherapie" vom zptn
-> Zertifikat "Psychotraumatologie und Traumaberatung" vom zptn
-> Zertifikat "Spezielle Psychotraumatherapie DeGPT" durch den Dachverband DeGPT e.V. möglich

 

 
Wann

Modul 1:    03. - 05.03.2014
· Geschichte und allgemeine Psychotraumatologie
· Neurophysiologie von Stress- und Traumaverarbeitung
· „Neuroplastizität", nutzungsabhängige Hirnstrukturierung
· Wissenschaftliche Forschung zu Trauma und Therapie
· Trauma- Dissoziation - Gedächtnisbildung
· Klinik, Diagnostik u. Behandlungsgrundlagen posttraumatischer Belastungs- und Persönlichkeitsstörungen
· Einführung ins 4-phasige KReST-Modell der traumazentrierten Psychotherapie und Beratung


Modul 2:    23. - 24.06.2014
· Fortsetzung und Ergänzung der Grundlagen
· Vom sicheren äußeren Ort zum sicheren Inneren Ort
· Phase 2: Stabilisierung und Ressourceninstallation- Visualisierungs- und Imaginationsübungen („meditative" und „dialogische" Form)
· Distanzierungstechniken: Dissoziationsstopp, Reorientierung, Containment, „Notfallliste/Notfallkoffer"
· Praktikum: Übungen und Selbsterfahrung in Dreiergruppen


Modul 3:    24. - 25.07.2014
· Stabilisierungstechniken/Imaginationsübungen (Fortsetzung), Demonstration und Praktikum
· „Das Innere Kind": Ressourcenarbeit auf der Inneren Bühne, „Innerer Dialog" mit dem „Inneren Team"
· Liste positive Life-Events
· „Screen-/Bildschirm-Technik" zur Ressouceninstallation (Pos. Life-Events mit Zufriedenheit, Glück, Stolz)
· Einführung und Live-Demonstration

 

Modul 4:    16. - 18.09.2014 (Alexander Korittko)
· Akut-Traumata und ihre Begleitung und Behandlung - Frühe Interventionen, Debriefing, Defusing
· Grundlagen notfallpsychologischer Interventionen
· Systemische Aspekte der „Traumatherapie"
· Posttraumatische Belastungsstörung innerhalb der Familie
· Arbeit mit Kindern, Familien und Paaren nach verschiedenen Traumatisierungen (Einführung)


Modul 5:    06. - 08.11.2014
· Einführung in Diagnostik und Phänomenologie dissoziativer Störungen und Persönlichkeitsveränderungen als komplexe PTBS
· Arbeit mit dem »inneren Team« bzw. »Ego-State-Arbeit«
· Gewalt, organisierte und rituelle Formen sexueller Ausbeutung und Misshandlungen
· Tätertypen, Stufen der Verleugnung; Therapie mit Tätern


Modul 6:    04. - 05.02.2015 (Veranstaltungsort für Modul 6 siehe unten)
· Bindungstheorie und Forschung
· Bindungsmuster und Bindungsstörungen
· Trauma, Bindungsstörungen und die Folgen bei Kindern und Erwachsenen; psychodynamisch-bindungsorientierte Therapie
· Praktikum: Übungen und Selbsterfahrung in Gruppen


Modul  7:    15. - 16.04.2015
· Traumatogramme und Therapieplanung
· Innere Bühne: Bergen verletzter jüngerer „ICH-Anteile"
· Screen-/Bildschirm-Technik: Traumabearbeitung durch Traumasynthese und -integration von Bild, Kognition, Affekt, Körpererinnerung und -reaktion bei verschiedenen Formen von Traumata
· Video- und Livedemonstrationen


Modul  8:    14. - 16.07.2015
· Fortsetzung Traumabearbeitung und -Synthese mit Screentechnik
· Praktikum: Screentechnik mit eigenen „t-Traumata" (Selbsterfahrung in Therapeut-/Klient-/Beobachterrolle)
· Übertragung / Gegenübertragung, „stellvertretende Traumatisierung"
· Psychohygiene für PsychotherapeutInnen

 

Modul  9:    05. - 06.11.2015
· Klinische Diagnostik einfacher und komplexer posttraum. Störungen
· Therapeutische Methoden (VT, EMDR, DBT, PITT, KReST)
· Juristische Fragen zu OEG, GewSchG, Zivil- und Strafrecht

 

Ergänzende Supervisionstage:

06.02.2015 (09:00 - 17:00 Uhr)

17.04.2015 (09:00 - 17:00 Uhr)

04.11.2015 (10:00 - 18:00 Uhr)

 


 

Zeiten
1. Tag von 10:00 bis 19:00 Uhr
2. + 3. Tag von 09:00 bis 17:00 Uhr

 

Fortbildungsbescheinigungen und Zertifizierungen:

Zum Ende eines jeden Moduls erhält jeder eine Teilnahmebescheinigung, am Ende des Curriculums eine Gesamtteilnahmebescheinigung entsprechend der zugehörigen Berufsgruppe.

 

Zertifikate - Voraussetzung neben dem beruflichen Status:

1. Teilnahme an Gruppensupervision - 35 Std.(Gruppe A u. B); - 21 Std. (Gruppe C)

2. Eigene Fallpräsentationen

3. Abschließende Fallberichte (3-5 Seiten) - 4 Fallberichte.(Gruppe A u. B); - 3 Fallberichte (Gruppe C)

4. Ein Video (Ressourcenarbeit) - Innere Kindarbeit oder Screenen pos. Life-events - (Gruppe C)

5. Ein Video über Traumabearbeitung / Traumasynthese mit Screentechnik (nur Gruppe A u. B)

6. Traumazentrierte Selbsterfahrung (mindestens 5 Doppelstunden) bei ausgebildetem Traumatherapeuten

7. Kollegiales Abschlusskolloquium in Kleinruppen (Voraussetzung für die Teilnahme am Kolloqium ist die Anmeldung hierfür und das Übersenden der Fallberichte sowie der Videos bis spätestens vier Wochen vor dem Kolloqiumstermin)

 

A > Zertifikat "Psychotraumatologie und traumazentrierte Psychotherapie" vom zptn
B > Zertifikat "Psychotraumatologie und Traumatherapie" vom zptn
C > Zertifikat "Psychotraumatologie, Traumapädagogik und Traumaberatung" vom zptn

   
Wo

Veranstalter und Anmeldung an:
Zentrum für lebenslanges Lernen e. V.
Maiweg 150
56841 Traben-Trarbach/Wolf
email: info@zentrum-lebenslanges-lernen.de
Tel.: (0 65 41) 70 09 - 80, Fax: (0 65 41) 55 26

 

Veranstaltungsort für Modul 1-5 und 7-9
Brunnenstraße 57A
Beratungsstelle: Haus Nazareth
54484 Maring-Noviand

 

Veranstaltungsort für Modul 6 (Bindung)

Turnhalle des Ev. Jugendhofes Martin-Luther-King
Maiweg, 56841 Traben-Trarbach/Wolf

   
Wie viel

€ 300,00 je zweitägige Module,

€ 410,00 je dreitägige Module,

ohne Übernachtung (inkl. Seminarmappen, Mittag und Imbiss)

€ 130,00 je Praxis- und Supervisionstag
€ 200,- für Kolloquium

 

ausgebucht AGB Button Online Anmeldung Anmeldung Button Flyer Button