dreiteilige Fortbildung

fortschritte Hamburg

Traumabearbeitung mit der Screentechnik nach dem KReST-Modell
3-teilige Fortbildungsreihe

mit Lutz-Ulrich Besser

 

 

 

Termine

Teil 1: 27. - 28. September 2019

Einführung in die Screentechnik zur Ressourcenentwicklung und Traumabearbeitung

- Grundlagen der Diagnostik und Therapie von Traumafolgestörungen

- Vorstellung des Vier-Phasen-Modells der Traumatherapie KReST™. Dabei ist die Screentechnik eine wertvolle und effiziente Technik zur Traumabearbeitung und Traumasynthese sowie zur Ressourcenverankerung mit positiven Life-Events.

 

Teil 2: 22. - 23. November 2019

Traumaexposition und Traumasynthese nach dem KReST™-Modell
In diesem Modul wird dann neben Fragen der Diagnostik und Indikation die Traumabearbeitung und -synthese mit der Bildschirmtechnik systematisch vermittelt und durch Live-Demonstration anschaulich gemacht.

 

Teil 3: 28. - 29. Februar 2020

Praktikumsseminar
Das dritte Modul dient der Vertiefung und dem Einüben der Screentechnik nach dem KReST™-Modell. Es wird die Technik des "Screenens belastender Lebensereignisse" in Dreiergruppen unter Anleitung und Supervision - auch im Sinne der Selbsterfahrung in der Rolle als Therapeut, Klient und Beobachter - geübt.

 

jeweils freitags von 13 - 20 Uhr und samstags von 9.30 - 17.30 Uhr

 

 

Für wen?

Das dreiteilige Seminar richtet sich an
approbierte und nicht approbierte ärztliche und psychologische Psychotherapeut*innen unterschiedlicher Schulen mit bereits vorhandenen psychotraumatologischen Grundkenntnissen sowie HPG-Therapeut*innen und Sozialpädagog*innen mit therapeutischer Zusatzqualifikation.

 

 
Was?

Die Screentechnik nach dem KReST™-Modell (Körper-, Ressourcen- und Systemorientierte Traumakonfrontation) ist eine von Lutz Besser weiter entwickelte differenzierte und effektive Form der Traumabearbeitung und -integration.
Bildschirmtechnik in der Traumatherapie in seiner ursprünglichen Form der distanzierten Betrachtung belastender Lebensereignisse im Sinne einer dosierten Traumaexposition wurde vor vielen Jahren schon von Ulrich Sachsse, Luise Reddemann und Michaela Huber beschrieben.
Im KReST™-Modell der Screentechnik werden hingegen beim Betrachten des "alten Filmes", also des damaligen jüngeren ICH des Betroffenen, die dabei jetzt auftauchenden Gefühle, Körperreaktionen und Gedanken und Überzeugungen ressourcenorientiert prozessiert, moduliert und damit integriert. Damit stellt die Screentechnik nach dem KReST™-Modell eine systematisierte, ressourcenorientierte und sehr effektive Behandlungsform von Traumafolgestörungen dar. Die übersichtliche Sicherheit und Halt vermittelnde Struktur besteht u. a. im ersten Durchgang der Sitzung in der Anwendung eines systematischen Ablaufschemas, in Anlehnung an das EMDR-Standardprotokoll, mit Einbeziehung von negativen und positiven Kognitionen, Bewertungsskalen und im zweiten Durchgang - der eigentlichen Filmbetrachtung - in der Affektmodulation mit Atemtechniken und körpertherapeutischen sowie hypnotherapeutischen Interventionen.
Im Vorfeld dieser ausdifferenzierten "insensu-Traumakonfrontation" bietet die Screentechnik KReST™ auch eine hervorragende Möglichkeit, Ressourcen im Sinne von Arbeit mit positiven Life-Events zu aktivieren. Gleichzeitig lernt der Klient dabei die Technik, aus der Beobachterperspektive zurückliegende Ereignisse in der Wahrnehmung zu reaktualisieren und positive Gefühle von Freude, Stolz, Zufriedenheit und Glück - anders als bei der späteren Traumaexposition - lebendig nachzuempfinden.

   
Wo?

pro familia Landesverband Hamburg e.V., Seewartenstraße 10 - Haus 1 20459 Hamburg

   
Ansprech-partner

fortschritte Hamburg
Fortbildungen-Beratung-Seminare
Lerchenstraße 28a
22767 Hamburg
Tel. 040/87504469

info@fortschritte-hamburg.de

www.fortschritte-hamburg.de

Kurs: https://www.fortschritte-hamburg.de/fort-weiterbildungen/weiterbildungen/2-weiterbildungen/58-lutz-ulrich-besser-traumabearbeitung-mit-der-screentechnik-nach-dem-krest-modell?buchung=1#appform

 

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Curriculum

Trauma - Bindung - Therapie
Psychotraumatologie, Traumatherapie, Traumaberatung und Traumapädagogik

nach dem KReST-Modell (10-tlg. Curriculum) mit

  • Lutz-Ulrich Besser (FA für Psychiatrie und Psychotherapie, Kinder- und Jugendpsychiater, FA für Psychotherapeutische Medizin, Traumalehrtherapeut)
  • Alexander Korittko (Lehrtherapeut DGSF, Familientherapie, Traumaexperte)
  • Corinna Scherwath (Dipl. Sozialpädagogin, Kinder-/Jugendsozialtherapeutin, Fachberaterin für Psychotraumatologie und Traumapädagogik (zptn)
  • Sabine Rathemacher (vors. Richterin am Landgericht Erfurt)
  • und weiteren Dozenten

 

 

Was

Das Curriculum wird die Teilnehmer mit den Grundlagen und Konzepten der modernen wissenschaftlich fundierten
- Psychotraumatologie
- Neurobiologie, Bindungs- und Stressforschung
- Traumapsychotherapie (Klinik, Diagnostik, Behandlung)
- Traumaberatung/ -behandlung und Gesprächsführung und Traumapädagogik
vertraut machen.

 

Einführung in TRE
Im Curriculum erhalten die Teilnehmer eine Einführung in TRE (Trauma Releasing Exercise).

 

 

Fortbildungs-punkte

 

Zertifizierung

- > Fortbildungspunkte (18 bis 20 je Modul) von allen Landes-, Ärzte- und Psychotherapeutenkammern

 


- > zptn-Zertifikat A "Psychotraumatologie und traumazentrierte Psychotherapie"
- > zptn-Zertifikat B "Psychotraumatologie und Traumatherapie"
- > zptn-Zertifikat C "Psychotraumatologie, Traumapädagogik und Traumaberatung"
-
- > Zertifikat "Spezielle Psychotraumatherapie DeGPT" durch die DeGPT e.V. (siehe DeGPT-Richtlinien)

- > Zertifikat "Traumapädagogik und Traumazentrierte Fachberatung (DeGPT/BAG)" durch die DeGPT

 

 

Termine

Modul 1: 14.02. - 16.02.2018

Einführung in Psychotraumatologie und Neurobiologie (KReST - Phase 1)


Modul 2: 03.05. - 04.05.2018

Diagnostik, Stabilisierung und Ressourcenmobilisierung (KReST - Phase 1/2)


Modul 3: 26.06. - 28.06.2018

Ressourcen- und Stabilisierungsarbeit (KReST - Phase 2)


Modul 4: 28.08. - 30.08.2018

Ressourcen, Akuttraumata, Trauma & System (KReST Phase - 2/3) (A. Korittko)


Modul 5: 30.10. - 01.11.2018

Komplexe Traumastörungen, Strukturelle Persönlichkeits-Änderungen (KReST - Phase 2/3)


Modul 6: 29.01. - 30.01.2019

Bindung und Trauma in Theorie und Praxis (L. Besser und C. Scherwath)


Modul 7: 27.03. - 28.03.2019

Traumakonfrontation mit Screentechnik (KReST - Phase 3)


Modul 8: 21.05. - 23.05.2019

Screentechnik (KReST Phase 3)


Modul 9: 26.08. - 28.08.2019

Verschiedene (traumatherapeutische) Methoden, Juristische Aspekte (KReST - Phase 3/4)

 

Modul 10: 05.11. - 06.11.2019

Praxis- und Supervisionsseminar)

 

 

Abschluss-

kolloquium

 

Abschlusskolloquium:

Frühjahr 2020 (Abgabe aller Unterlagen 10 Wochen vorher)

 

 

Supervision

02.11.2018 (9:00 - 17:00 h)

31.01.2019 (9:00 - 17:00 h)

29.03.2019 (9:00 - 17:00 h)

 

 

 

Seminarzeiten

1. Modultag: 10 – 18:00h;

2. Modultag: 9 – 18:00h;

3. Modultag: 9 – 17:00h;

   

Arbeiten in

Peergruppen

Zwischen den Seminarmodulen arbeiten die Teilnehmer/innen obligat in regionalen Peergruppen (drei bis sechs Personen) an mindestens zwei Terminen je drei bis vier Stunden zusammen.

 

 

Anmeldung an

zptn-Sekretariat

Waldstr.4

30916 Isernhagen

Tel.: 05139/27 90 90, Fax: 05139/27 90 91

info@zptn.de

   
Wo

PTFZ - Pädagogisch-Therapeutisches Fachzentrum

Gertigstraße 28
D-22303 Hamburg

www.paedagogisch-therapeutisches-fachzentrum.de

 

 

Informationen vor Ort

PTFZ Hamburg
Frau Corinna Scherwath
Gertigstraße 28
D-22303 Hamburg
Tel.: +49 (0)40 - 650 397 18
Fax: +49 (0)40 - 694 653 92
scherwath@onlinehome.de
www.paedagogisch-therapeutisches-fachzentrum.de
   
Kosten

€ 330,00 / je 2-tägige Module

€ 440,00 / je 3-tägige Module

€ 140,00 / je Supervisionstag

 

Abschluss-Kolloquium für Zertifikat (fakultativ): Preise siehe zptn-AGBs

 

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