Curriculum

Trauma - Bindung - Behandlung
Psychotraumatologie, Traumapädagogik und Traumazentrierte Fachberatung
und Traumatherapie

nach dem KReST-Modell - Körper-, Ressourcen- und Systemorientierte Traumatherapie -

(8-tlg. Curriculum) mit:


  • Lutz-Ulrich Besser (FA für Psychiatrie u. Psychotherapie, Kinder- und Jugendpsychiater, Traumalehrtherapeut)
  • Jochen Uttendörfer (Dipl. Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut, Traumatherapie & EMDR)
  • PD Dr. med. Karl-Heinz Brisch (Gastdozent, FA f.Kinder- u. Jugendpsychiatrie, Analytiker, Bindungsforscher)
  • Alexander Korittko (Lehrtherapeut DGSF, Familientherapie, Traumatherapeut, Lehrtherapeut am zptn)

  • Wolfgang Schwede und Bärbel Hofer (Diplom Pädagogen, Bereichs- und Projektleitung Abtl. Jugend- und Familienhilfe Stiftung Hospital St. Wendel)
  • Andrea Iff-Kamm (Psychologische Psychotherapeutin, Paar- u. Familientherapeutin, Trauma- u. EMDR-Therapeutin)
  • Sabine Rathemacher (vors. Richterin am LG Erfurt)

 

 

Flyer auch über info@zptn.de erhältlich

 

Was

Das Curriculum wird die Teilnehmer mit den Grundlagen und Konzepten der modernen wissenschaftlich fundierten
- Psychotraumatologie
- Neurobiologie, Bindungs- und Stressforschung
- Traumaberatung/ -behandlung und Gesprächsführung und Traumapädagogik
- Traumapsychotherapie (Klinik, Diagnostik, Behandlung nach verschiedensten Traumatisierungen) vertraut machen.

Darüber hinaus findet in einigen Modulen Selbsterfahrung statt, die als persönliche Ressourcenerfahrungen (Stärkung von Selbstwirksamkeit, Selbstbild, Selbstvertrauen usw.) aber auch durch behutsame Konfrontation mit eigenen belastenden Lebensereignissen gestaltet wird.

 

 

Wofür

- > Abschluss-Teilnahmebescheinigung: "Psychotraumatologie, Traumapädagogik und Traumafachberatung"

 

Zertifikate (bei entsprechendem Leistungsnachweis - s.weiter unten - und bestandenem Abschlusskolloquium)

- > zptn-Zertifikat C "Psychotraumatologie, Traumapädagogik und Traumafachberatung"(Modul 1 -8) <
- > zptn-Zertifikat B "Psychotraumatologie und Traumatherapie" < (nach 2 Aufbaumodulen f. Therapeuten)

- > zptn-Zertifikat A "Psychotraumatologie und traumazentrierte Psychotherapie"< (nach 2 Aufbaumodulen f. approbierte

Psychotherapeuten)

-Fortbildungspunkte (18 bis 20 je Modul) von allen Landes-, Ärzte- und Psychotherapeutenkammern
- > Zertifikat "Spezielle Psychotraumatherapie DeGPT" durch den Dachverband DeGPT e.V. (siehe DeGPT-Richtlinien)

 

 
Wann

Terminübersicht:

- Modul 1: 24. - 25.03.2014
- Modul 2: 12. - 13.06.2014
- Modul 3: 09. - 11.09.2014
- Modul 4: 09. - 10.12.2014
- Modul 5: 04. - 05.02.2015 - (Bindung) - dieses Modul findet in Traben-Trarbach statt !
- Modul 6: 19. - 21.05. 2015
- Modul 7: 29. - 30.09.2015

- Modul 8: 02. - 03.02.2016

 

 

Modul 1: 24. - 25.03.2014 - Dozenten: W. Schwede, B. Hofer (Einführung)

  • Grundlagen posttraumatischer Störungsbilder bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
  • "Vom sicheren äußeren Ort" zum "Sicheren Inneren Ort"
  • Jugendhilfe-Wohngruppen: gewaltfreier Lebensraum -"Naturschutzgebiet für die Seele")
  • Pädagogik, Beratung und Theraoie - Phasenmodelle
  • Pädagogische Konzepte gewaltfreier Kommunikation und Zusammenlebens
  • Institutionelle Verankerung traumaorientierter Pädagogik in der Abteilung Jugendhilfe
  • Einführung Stabilisierungstechniken in der Traumapädagogik

 

Modul 2: 12. - 13.06.2014 - Dozent: J. Uttendörfer

  • Phase 2: Stabilisierungstechniken/Stress-Coping/Selfmanagement, Soziale Stabilisierung (Fortsetzung)
  • Gefährdung des Kindes- und Jugendwohls aus psychotraumatologischer Sicht
  • Visualisierung und Imaginationsübungen („meditativ“ & „dialogisch“) - Fortsetzung
  • Distanzierungstechniken: Dissoziationsstopp, Reorientierung, Containment
  • „Notfallliste/Notfallkoffer“
  • Praktikum: Übungen und Selbsterfahrung in Dreiergruppen 

 

Modul 3:  09. - 11.09.2014 - Dozent: Lutz-Ulrich Besser

  • Neurophysiologie von Stress- und Traumaverarbeitung
  • „Neuroplastizität“, nutzungsabhängige Hirnstrukturierung
  • Trauma - Dissoziation - Gedächtnisbildung
  • Varianten psychotraumatisch bedingter Symptomatiken: Klinik, Diagnostik u. Behandlungsgrundlagen
  • Vertiefung des 4-phasige KReST-Modell der traumazentrierten Pädagogik, Beratung und Psychotherapie  
  • Positive "Life-Events", - Augenblicke, Situationen, Erlebnisse mit Zufriedenheit, Freude, Glück, Stolz)
  • Liste positive Life-Events (Arbeit an „Selbst-Konzepten“)
  • „Screen-/Bildschirm-Technik“ zur Ressourceninstallation - Einführung

 

Modul 4:  09. - 10.12.2014 - Dozent: Alexander Korittko

  • Psychosoziale Notfallhilfe nach akuten Traumata für Einzelne und Gruppen (Grundlagen notfallpsychologischer Handlungskonzepte)
  • Systemische Aspekte der „Traumatherapie“ : Posttraumatische Interaktionen in der Familie
  • Das BASK-Modell in der Traumaarbeit mit Familien (mit Übungen in Kleingruppen)
  • Integration von Arbeit mit einzelnen Kindern, Jugendlichen und Familienarbeit in Pflege- und Adoptivfamilen
  • Trauma und Entwicklungsnarrative

Modul 5:  04. - 05.02.2015 - Dozent: PD Dr.K. H. Brisch - dieses Modul findet in Traben-Trarbach statt !

  • Bindungstheorie und Forschung
  • Bindungsmuster und Bindungsstörungen
  • Trauma, Bindungsstörungen und die Folgen bei Kindern und Erwachsenen;
  • psychodynamisch-bindungsorientierte Therapie
  • Das S.A.F.E.-Modell und das B.A.S.E.-Modell

 

Modul 6: 19. - 21.05. 2015 - Dozent: Lutz-Ulrich Besser

  • „Screen-/Bildschirm-Technik“ zur Ressourceninstallation (Positive "Life-Events", Augenblicke, Situationen, Erlebnisse mit Zufriedenheit, Freude, Glück, Stolz) - Live-Demonstration
  • Praktikum: Übungen und Selbsterfahrung in Dreiergruppen
  • „Das Innere Kind“: Ressourcenorientierte Arbeit auf der Inneren Bühne, „Innerer Dialog“
  • Einführung in Klinik, Phänomenologie, Diagnostik und Therapie komplexer und dissoziativer Persönlichkeitsstörungen (DESNOS, Ego-State-Disorder, DDNOS und DIS) durch sequentielle Traumata wie Krieg, emotionale, physische und sexuelle Misshandlungen innerhalb der Familie (Gewalt)
  • Die " Innere Bühne" - Teilearbeit, Ego-state-Therapie, >Wer bin ich und im Zweifelsfall wie viele< - Einführung
  • Sexualisierte Gewalt in Familie und Gesellschaft und organisierte und ritualisierte Formen sexueller Misshandlung
  • Video-Beispiele


Modul 7: 29. - 30.09.2015 - Dozenten: Andrea Iff-Kamm und Sabine Rathemacher - vors. Richterin am LG Erfurt

  • Traumakonfrontation - Insensu-Konfrontation - Einführung
  • "Circle of influence" und das eigene Traumatogramm
  • Täter: Typologie, Stufen der Verleugnung,
  • Tätertherapie - Ziele, Möglichkeiten und Grenzen der Behandlung
  • Trauma, Abhängigkeit, Suchtentwicklung und Therapie
  • Juristische Aspekte zu GewSchG, Zivil- und Strafrecht und OEG (S. Rathemacher, vors.Richterin am LG Erfurt)

 

Modul 8: 02. -03.2016 - Dozent: Lutz-Ulrich Besser

  • Indirekte Traumakonfrontation mit Hilfe der >Inneren Bühne<: Bergen verletzter jüngerer „ICH-Anteile“
  • „Screen-/Bildschirm-Technik“ - KReST - Körper- Ressourcen- und Systemorientierte Traumaverarbeitung bei Mono- und Komplextraumata
  • Systematik der Screen-/Bildschirmtechnik - KReST: Traumabearbeitung durch Traumasynthese und Integration von Bild, Kognition, Affekt, Körpererinnerung und Körperreaktionen
  • Video- und Live-Demonstration
  • Übertragungs- und Gegenübertragungskonflikte in Traumapädagogik und Traumatherapie
  • Selbsterfahrung: Die eigene Lebensgeschichte und ihre Auswirkung auf therapeutisches und pädagogisches Handeln und Interaktionen
  • Möglichkeit zur Fallbesprechungen
  • Abschlussfest und Abschluss-Zeremonie

 

Supervisionstermine: werden noch mitgeteil

 

Abschlusskolloquium: Ende 2016. Termin wird später festgelegt und mitgeteilt

 

 

Organisatorisches

- Hinweise und Formalitäten

  • Teilnehmende approbierte ärztliche und psychologische PsychotherapeutInnen sowie Kinder- und  JugendlichentherapeutInnen oder solche in fortgeschrittenem Stadium der Psychotherapieweiterbildung aber auch Nicht-Approbierte, jedoch mit Nachweis einer abgeschlossenen mehrjährigen Therapie-Fortbildung incl. Selbsterfahrung können im Rahmen von 2 ergänzenden Aufbaumodulen in einem beliebigen zptn-Curriculum die Zertifizierung der Gruppe A und B erwerben

Peergruppen:

Zwischen den einzelnen Modulen wird obligat in regionalen Peergroups (3 - 6 Teilnehmer) mindestens zweimal für 3 - 4 Stunden intervisionär zusammengearbeitet und theoretisch und praktisch geübt.

 

Supervision:

Supervisionstage (6 - 7 Std.) zur Fallarbeit werden vom Seminarleiter und von am zptn akreditierten Supervisoren angeboten. Die Teilnahme an den Supervisionstagen ist verbindlich sowie Zertifizierungsvoraussetzung.

 

Fortbildungsbescheinigungen und Zertifizierungen:

Teilnahmebescheinigung zu jedem Modul, Gesamtbescheinigung entsprechend der zugehörigen Berufsgruppe nach Absolvieren des Curriculums.

- zptn-Zertifikat C "Psychotraumatologie, Traumapädagogik und Traumafachberatung" (Modul 1-8)
- zptn-Zertifikat B "Psychotraumatologie und Traumatherapie" < (nach 2 Aufbaumodulen f. Therapeuten)

- zptn-Zertifikat A "Psychotraumatologie und traumazentrierte Psychotherapie"< (nach 2 Aufbaumodulen f. approbierte Psychotherapeuten)

 

Zertifikate - Voraussetzung neben dem beruflichen Status:

1. Teilnahme an Gruppensupervision - 21 Std. (Gruppe C) - 35 Std. (Gruppe A u. B); -

2. Eigene Fallpräsentationen

3. Abschließende Fallberichte (3-5 Seiten) - 3 Fallberichte (Gruppe C) - 4 Fallberichte (Gruppe A und B)

4. Ein Video (Ressourcenarbeit) - Innere Kindarbeit oder Screenen pos. Life-events - (Gruppe A, B und C)

5. Ein Video über Traumabearbeitung / Traumasynthese mit Screentechnik (nur Gruppe A und B)

6. Traumazentrierte Selbsterfahrung (Traumabearbeitung, mind. 5 Doppelstd.) bei ausgebild. Traumatherapeuten

7. Kollegiales Abschlusskolloquium in Kleingruppen (Voraussetzung für die Teilnahme am Kolloqium ist die Anmeldung hierzu und das Übersenden der Fallberichte und der Videos bis spätestens zehn Wochen vor dem Kolloquiumstermin)

 

C > zptn- Zertifikat "Psychotraumatologie, Traumapädagogik und Traumafachberatung" (Module 1-8)

B > zptn-Zertifikat "Psychotraumatologie und Traumatherapie"

A > zptn-Zertifikat "Psychotraumatologie und traumazentrierte Psychotherapie"

 

 

Zertifizierung durch den Fachverband DeGPT e.V.:

Gruppe C und B können zusätzlich ein Fachverbandszertifikat:

"Traumapädagogik und Traumazentrierte Fachberatung (DeGPT/BAG-TP)" erwerben/beantragen.

 

Gruppe A kann ein Zertifikat des Fachverbands "Spezielle Psychotraumatherapie (DeGPT)" mit Nachweis der entsprechenden Ergänzungsausbildung in EMDR erlangen (s. unten und Richtlinien Homepage der DeGPT e.V. : www.degpt.de

 

Wo

Veranstaltungsort:

Stiftung Hospital St. Wendel, Alter Woog 1, 66606 St. Wendel

   
Kosten

€ 310,00 je 2-tägige Module

€ 420,00 je 3-tägige Module

€ 130,00 je Supervisionstag

€ 330,00 Abschluss-Kolloquium (incl. Fall- und Videorating)

 

 

 

Weitere Fortbildungsmodule zur Erlangung der zusätzlichen Zertifizierung durch die DeGPT e.V. gibt es am EMDR-Institut Deutschland (siehe Richtlinien DeGPT):

· EMDR Grundkurs + Praxistag

· EMDR Fortgeschrittenenseminar

· Supervision

Nur für approbierte PsychotherapeutInnen (Gruppe A) ! ! !

Organisation ist vom zptn unabhängig.

Anmeldung und Informationen am EMDR-Institut Deutschland (www.emdr-institut.de)

 

 

 

Freie Plätze AGB Button Online Anmeldung Anmeldung Button Flyer Button

 

 

 

 

 

 

Curriculum

Trauma - Bindung - Behandlung
Psychotraumatologie, Traumapädagogik und Traumazentrierte Fachberatung
und Traumatherapie

(mit 2 Aufbau-Modulen) nach dem KReST-Modell - Körper-, Ressourcen- und Systemorientierte Traumatherapie -

(8-tlg. Curriculum) mit

  • Lutz-Ulrich Besser (FA für Psychiatrie u. Psychotherapie, Kinder- und Jugendpsychiater, Traumalehrtherapeut)
  • Jochen Uttendörfer (Dipl. Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut, Traumatherapie & EMDR)
  • PD Dr. med. Karl-Heinz Brisch (Gastdozent, FA f.Kinder- u. Jugendpsychiatrie, Analytiker, Bindungsforscher)
  • Alexander Korittko (Lehrtherapeut DGSF, Familientherapie, Traumatherapeut, Lehrtherapeut am zptn)

 

Curriculum läuft und ist ausgebucht !

Was

Das Curriculum wird die Teilnehmer mit den Grundlagen und Konzepten der modernen wissenschaftlich fundierten
- Psychotraumatologie
- Neurobiologie, Bindungs- und Stressforschung
- Traumaberatung/ -behandlung und Gesprächsführung und Traumapädagogik
- Traumapsychotherapie (Klinik, Diagnostik, Behandlung) vertraut machen.

Darüber hinaus ist in einigen Modulen (*) Selbsterfahrung durch halbtägige erlebnispädagogische "Outdoor-events" integriert, die als persönliche Ressourcenerfahrungen (Selbstwirksamkeit, Selbstbild, Selbstvertrauen, Vertrauen in Andere, sichern und gesichert werden, usw.) verankert werden!

 

 

Wofür

- > Abschluss-Teilnahmebescheinigung: "Psychotraumatologie, Traumapädagogik und Traumafachberatung"

 

- > zptn-Zertifikat C "Psychotraumatologie, Traumapädagogik und Traumafachberatung"(Modul 1 -8) <
- > zptn-Zertifikat B "Psychotraumatologie und Traumatherapie" < (nach 2 Aufbaumodulen f. Therapeuten)

- > zptn-Zertifikat A "Psychotraumatologie und traumazentrierte Psychotherapie"< (nach 2 Aufbaumodulen f. approbierte

Psychotherapeuten)

-Fortbildungspunkte (18 bis 20 je Modul) von allen Landes-, Ärzte- und Psychotherapeutenkammern
- > Zertifikat "Spezielle Psychotraumatherapie DeGPT" durch den Dachverband DeGPT e.V. (siehe DeGPT-Richtlinien)

 

 
Wann

Modul 1:  28./29.11.2012 (mit Dipl.Psychologe Jochen Uttendörfer)

  • Grundlagen posttraumatischer Störungsbilder bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
  • "Vom sicheren äußeren Ort" zum "Sicheren Inneren Ort"
  • Jugendhilfe-Wohngruppen: gewaltfreier Lebensraum -"Naturschutzgebiet für die Seele)
  • Pädagogik, Beratung und Theraoie - Phasenmodelle
  • Pädagogische Konzepte gewaltfreier Kommunikation und Zusammenlebens
  • Einführung Stabilisierungstechniken in der Traumapädagogik

 

Modul 2:  22./23.01.2013 (mit Lutz Besser, FA f.Kinder-u.Jgd.psychiatrie und Psychotherapie)

  • Ergänzung der Grundlagen: Neurophysiologie von Stress- und Traumaverarbeitung
  • „Neuroplastizität“, nutzungsabhängige Hirnstrukturierung
  • Trauma - Dissoziation - Gedächtnisbildung
  • Varianten psychotraumatisch bedingter Symptomatiken: Klinik, Diagnostik u. Behandlungsgrundlagen
  • Einführung ins 4-phasige KReST-Modell der traumazentrierten Pädagogik, Beratung und Psychotherapie     
  • Phase 2: Stabilisierung und Ressourceninstallation
  • Visualisierung und Imaginationsübungen („meditativ“ & „dialogisch“) - Einführung

 

Modul 3:  08./09.04.2013

  • Stabilisierungstechniken/Stress-Coping/Selfmanagement (Fortsetzung),
  • Visualisierung und Imaginationsübungen („meditativ“ & „dialogisch“) - Fortsetzung
  • Distanzierungstechniken: Dissoziationsstopp, Reorientierung, Containment
  • „Notfallliste/Notfallkoffer“
  • Praktikum: Übungen und Selbsterfahrung in Dreiergruppen
  • Positive "Life-Events", - Augenblicke, Situationen, Erlebnisse mit Zufriedenheit, Freude, Glück, Stolz)
  • Liste positive Life-Events (Arbeit an „Selbst-Konzepten“)
  • „Screen-/Bildschirm-Technik“ zur Ressourceninstallation - Einführung

 

Modul 4:  17./18./19.06.2013 (L. Besser und J. Uttendörfer)

  • „Screen-/Bildschirm-Technik“ zur Ressourceninstallation (Positive "Life-Events", Augenblicke, Situationen, Erlebnisse mit Zufriedenheit, Freude, Glück, Stolz) - Live-Demonstration
  • Praktikum: Übungen und Selbsterfahrung in Dreiergruppen
  • „Das Innere Kind“: Ressourcenorientierte Arbeit auf der Inneren Bühne, „Innerer Dialog“
  • Einführung in Klinik, Phänomenologie, Diagnostik und Therapie komplexer und dissoziativer Persönlichkeitsstörungen (DESNOS, Ego-State-Disorder, DDNOS und DIS) durch sequentielle Traumata wie Krieg, emotionale, physische und sexuelle Misshandlungen innerhalb der Familie (Gewalt)
  • Die " Innere Bühne" - Teilearbeit, Ego-state-Therapie, >Wer bin ich und im Zweifelsfall wie viele< - Einführung
  • Sexualisierte Gewalt in Familie und Gesellschaft und organisierte und ritualisierte Formen sexueller Misshandlung
  • Video-Beispiele

Modul 5:  06./07.12.2013 (mit A. Korittko)

  • Psychosoziale Notfallhilfe nach akuten Traumata für Einzelne und Gruppen (Grundlagen notfallpsychologischer Handlungskonzepte)
  • Systemische Aspekte der „Traumatherapie“ : Posttraumatische Interaktionen in der Familie
  • Das BASK-Modell in der Traumaarbeit mit Familien (mit Übungen in Kleingruppen)
  • Integration von Arbeit mit einzelnen Kindern, Jugendlichen und Familienarbeit in Pflege- und Adoptivfamilen
  • Trauma und Entwicklungsnarrative
  • Fallbeispiele in DVD

 

Modul 6:  15./16.01.2014 - Supervisions- und Praxisseminar

(mit J. Uttendörfer und Wolfgang Schwede, Dipl.Pädagoge, Familientherapeut, Bereichsleiter Stationäre Jugendhilfe & Sozialraum Neunkirchen)

  • Eigene Fallpräsentationen aus der traumapädagogischen Arbeit
  • Rollenspiele, Übungen, Selbstfürsorge (Training)
  • Einüben traumazentrierter Grundhaltungen und Beziehungsgestaltungen in Pädagogik und Beratung
  • Selbsterfahrung: Die eigene Lebensgeschichte und ihre Auswirkung auf pädagogisches Handeln und Interaktionen
  • Institutionelle Verankerung traumaorientierter Pädagogik in der Abteilung Jugendhilfe
  • Gefährdung d. Jugendwohls aus psychotraumatologischer Sicht


Modul 7:  31.03 / 01. / 02.04.2014

  • Traumakonfrontation und -integration - Einführung
  • "Circle of influence" und das eigene Traumatogramm und Therapieplanung
  • Innere Bühne: Bergen verletzter jüngerer „ICH-Anteile“
  • Traumabearbeitung durch Traumasynthese und Integration von Bild, Kognition, Affekt, Körpererinnerung und Körperreaktionen mit der Screen-/Bildschirm-Technik - KReST-Modell mit systematischem Protokoll - Einführung
  • Video- und Live-Demonstration
  • Verschiedene Therapiekonzepte (KReST, EMDR,VT, PITT9
  • Täter: Typologie, Stufen der Verleugnung, Möglichkeiten und Grenzen der Behandlung
  • Trauma, Abhängigkeit, Suchtentwicklung und Therapie
  • Juristische Aspekte zu GewSchG, Zivil- und Strafrecht und OEG (S. Rathemacher, vors.Richterin am LG Erfurt)

 

Modul 8: Termin/Ort wählbar siehe ZPTN.de  PD Dr. K.H. Brisch Bindung & Trauma

  • Bindungstheorie und Forschung
  • Bindungsmuster und Bindungsstörungen
  • Trauma, Bindungsstörungen und die Folgen bei Kindern und Erwachsenen;
  • psychodynamisch-bindungsorientierte Therapie
  • Das S.A.F.E.-Modell und das B.A.S.E.-Modell

Praxis-/Supervisionstage:

siehe Modul 6

 

Supervisions- und Vorbereitungstag + Abschluss-Kolloquium: 09./10.12.2015

 

 

Hinweis:

  • An den mit *gekennzeichneten Modulen finden obligat erlebnispädagogische Outdoor-Events statt, die der eigenen Ressourcenstärkung, Potentialentfaltung, dem Ausprobieren von Neuem und der Vertrauensbildung zu eigenen Möglichkeiten und Grenzen und der Sicherung und dem Halt durch Andere dienen.
  • Teilnehmende approbierte ärztliche und psychologische PsychotherapeutInnen und Kinder- und  JugendlichentherapeutInnen oder solche in fortgeschrittenem Stadium der Psychotherapieweiterbildung sowie für Nicht-Approbierte, jedoch mit Nachweis einer abgeschlossenen mehrjährigen Therapie-Fortbildung incl. Selbsterfahrung können im Rahmen von 2 ergänzenden Aufbaumodulen in einem beliebigen zptn-Curriculum die Zertifizierung der Gruppe A und B erwerben

Peergruppen:

Zwischen den einzelnen Modulen wird obligat in regionalen Peergroups (3 - 6 Teilnehmer) mindestens zweimal für 3 - 4 Stunden intervisionär zusammengearbeitet und theoretisch und praktisch geübt.

 

Supervision:

Supervisionstage (6 - 7 Std.) zur Fallarbeit werden vom Seminarleiter und von am zptn akreditierten Supervisoren angeboten. Die Teilnahme an den Supervisionstagen ist verbindlich sowie Zertifizierungsvoraussetzung.

 

Fortbildungsbescheinigungen und Zertifizierungen:

Teilnahmebescheinigung zu jedem Modul, Gesamtbescheinigung entsprechend der zugehörigen Berufsgruppe nach Absolvieren des Curriculums.

- > zptn-Zertifikat C "Psychotraumatologie, Traumapädagogik und Traumafachberatung"(Modul 1 -8) <
- > zptn-Zertifikat B "Psychotraumatologie und Traumatherapie" < (nach 2 Aufbaumodulen f. Therapeuten)

- > zptn-Zertifikat A "Psychotraumatologie und traumazentrierte Psychotherapie"< (nach 2 Aufbaumodulen f. approbierte

Psychotherapeuten)

 

Zertifikate - Voraussetzung neben dem beruflichen Status:

1. Teilnahme an Gruppensupervision - 21 Std. (Gruppe C) - 35 Std. (Gruppe A u. B); -

2. Eigene Fallpräsentationen

3. Abschließende Fallberichte (3-5 Seiten) - 3 Fallberichte (Gruppe C) - 4 Fallberichte (Gruppe A und B)

4. Ein Video (Ressourcenarbeit) - Innere Kindarbeit oder Screenen pos. Life-events - (Gruppe A, B und C)

5. Ein Video über Traumabearbeitung / Traumasynthese mit Screentechnik (Gruppe A und B)

6. Traumazentrierte Selbsterfahrung (eigene Traumabearbeitung) (mind. 5 Doppelstd.) bei ausgebild. Traumatherapeuten

7. Kollegiales Abschlusskolloquium in Kleingruppen (Voraussetzung für die Teilnahme am Kolloqium ist die Anmeldung hierzu und das Übersenden der Fallberichte und der Videos bis spätestens sechs Wochen vor dem Kolloquiumstermin)

 

C > zptn- Zertifikat "Psychotraumatologie, Traumapädagogik und Traumafachberatung" vom zptn (Module 1-8)

B > zptn-Zertifikat "Psychotraumatologie und Traumatherapie"

A > zptn-Zertifikat "Psychotraumatologie und traumazentrierte Psychotherapie"

   
Wo Stiftung Hospital St. Wendel, Alter Woog 1, 66606 St. Wendel
   
Wie viel

€ 310,00 je 2-tägige Module

€ 420,00 je 3-tägige Module

€ 130,00 je Supervisionstag

€ 200,00 Abschluss-Kolloquium

 

Zusatzkosten für erlebnispädagogische Outdoor-Events: € 20,00 bis € 40,00

 

Weitere Fortbildungsmodule zur Erlangung der zusätzlichen Zertifizierung durch die DeGPT e.V. gibt es am EMDR-Institut Deutschland (siehe Richtlinien DeGPT):

· EMDR Grundkurs + Praxistag

· EMDR Fortgeschrittenenseminar

· Supervision

Nur für approbierte PsychotherapeutInnen ! ! !

Organisation vom zptn unabhängig. Anmeldung und Informationen am EMDR-Institut Deutschland

www.emdr-institut.de)

 

Freie Plätze AGB Button Online Anmeldung Anmeldung Button Flyer Button