Literatur

 

Eigene Veröffentlichungen (in):

 

Bindung und Trauma

Karl Heinz Brisch / Theodor Hellbrügge (Hrsg.)

Bindung und Trauma

Risiken und Schutzfaktoren für die Entwicklung von Kindern

 

Die Erkenntnisse der Bindungsforschung haben in jüngerer Zeit in psychoanalytische und psychotherapeutische Überlegungen Einzug gehalten. Dieses Buch führt nun erstmals die bisher weitgehend unabhängig voneinander operierenden Richtungen Bindungsforschung und Psychotraumatologie zusammen. Es wird dargestellt, wie Bindungsverhalten und -störungen mit traumatischen Trennungs- und Verlusterlebnissen zusammenhängen oder auch mit anderen traumatischen Ereignissen wie körperlicher und emotionaler Mißhandlung oder sexueller Gewalt. Die Bindungsforschung hat herausgearbeitet, wie solche ungelösten Traumata sich auf gestörtes Verhalten bei Kindern und auf Bindungsrepräsentationen bei Erwachsenen auswirken können. Parallel dazu hat sich die Psychotraumatologie bei ihren Untersuchungen eher darauf konzentriert zu erforschen, welche psychopathologischen Symptome durch ungelöste Traumatafolgen ausgelöst werden können. Bedeutsam sind auch neue Erkenntnisse darüber, wie Kinder ein akutes Trauma überstehen können und welche Schutzfaktoren zu ihrer psychischen Stabilisierung beitragen.

Mit Beiträgen von Anni Bergman, Lutz-Ulrich Besser, Marc H. Bornstein, Arne Hofmann, Klaus E. Grossmann, Gerald Hüther, Mechthild Papousek, Peter Riedesser u.a.

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Rezensionen

 

 

Drogenmissbrauch im Jugendalter

Christoph Möller (Hrsg.)

Drogenmissbrauch im Jugendalter 
Ursachen und Auswirkungen

 

Der Drogenmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen ist ein wachsendes Problem. In immer jüngerem Alter werden jugendtypische Drogen wie Cannabis, Ecstasy und andere Amphetamine in selbstschädigendem Maß konsumiert. Die Betroffenen bringen bereits ungünstige Entwicklungsbedingungen mit wie beispielsweise frühe Traumatisierungen, die eine Suchtentwicklung begünstigen. Häufig treten Persönlichkeitsstörungen als Komorbidität bei Suchtabhängigen Jugendlichen auf. Spezifische Behandlungsangebote für drogenkonsumierende Kinder und Jugendliche können Abhilfe schaffen.

Mit Beiträgen von Lutz-Ulrich Besser, Isernhagen / Birger Dulz, Hamburg / Nimar Forouher, Hamburg / Heinz Häffner, Mannheim / Gerald Hüther, Göttingen / Christoph Möller, Hannover / Wolfgang Poser, Göttingen / Udo Schneider, Hannover / Michael Schulte-Markwort, Hamburg / Annette Streeck-Fischer, Göttingen / Rainer Thomasius, Hamburg / Amelie Welge, Hamburg

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Rezensionen

 

 

Traumatherapie - Was ist erfolgreich?

Ulrich Sachsse, Ibrahim Özkan, Annette Streeck-Fischer (Hrsg.)

Traumatherapie - Was ist erfolgreich?

 

Seit gut einem Jahrzehnt werden Verständnismodelle und Psychotherapiestrategien für posttraumatische Belastungsstörungen entwickelt. Nun wird eine erste Bilanz vorgelegt zu den zentralen Fragen: Was ist erfolgreich? Was hat sich bewährt? Sind Therapeuten unterschiedlicher Orientierung zu vergleichbaren Resultaten gelangt? Das Buch bietet einen reichhaltigen Einblick in verschiedenste Ansätze und Methoden der Traumatherapie: ambulante und stationäre Behandlung, Gestalttherapie, EMDR (eine Kurzbehandlungstechnik mit Hilfe von Augenbewegungen), Bioenergetik, Hypnotherapie, Neurolinguistisches Programmieren. Schulenübergreifend zeigt sich, dass stabilisierende Ressourcenorientierung und vorsichtig gesteuerte Begegnung mit den traumatischen Erfahrungen therapeutisch erfolgreich sind und den betroffenen Patienten eine neue Lebensqualität geben können.

Mit Beiträgen von Lutz-Ulrich Besser, Veronike Engl, Dorothea Fuckert, Katrin Hille, Iris Kepper, Friedhelm Lamprecht, Ulrike Lehmann, Bettina Overkamp, Ibrahim Özkan, Ulrich Sachsse, Helga Schrader-Mosbach, Silke Schröder, Michael Shelliem, Annette Streeck-Fischer, Visal Tumani, Christina Vogel

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Traumatherapie - Was ist erfolgreich?

Alexander Korittko, Gerald Hüther, Gerhard Wolfrum, Lutz Besser.

Neurobiologische Grundlagen der Herausbildung psychotraumabedingter Symptomatiken

 

Zusammenfassung:

Die Herausbildung psychotraumabedingter Symptomatiken stellt für Diagnostiker und Behandler eine enorme Herausforderung dar: Während unser gegenwärtiges Medizinsystem auf klar voneinander abgrenzbare und mit spezifischen Therapien behandelbare Erkrankungen ausgerichtet ist, zeigen sich Traumafolgestörungen sehr vielgestaltig und in individuell sehr unterschiedlichen Ausprägungen. Ein besseres Verständnis der durch psychische Traumatisierung im Gehirn ausgelösten Veränderungen kann dazu beitragen geeignete diagnostische Verfahren und therapeutische Interventionen für Patienten mit posttraumatischen Störungen zu entwickeln.
Im vorliegenden Beitrag wird deshalb versucht, die neurobiologischen Grundlagen der Herausbildung und Verfestigung psychotrauma-bedingter Störungen in verständlicher und nachvollziehbarer Weise darzustellen. Grundlage dieser Darstellungen sind die in den letzten Jahren gewonnenen Erkenntnisse über erfahrungsabhängige Neuroplastizität, über die Kopplung und Bahnung neuronaler Verschaltungsmuster und über die Rolle des präfrontalen Cortex für subjektive Bewertungen und Selbstzuschreibungen. Unter Zuhilfenahme einer vereinfachenden Modellvorstellung werden die durch Monotraumatisierung, multiple Traumatisierungen und frühe sequenzielle Traumatisierungen im Gehirn ausgelösten Anpassungsprozesse beschrieben und Rahmenbedingungen aufgezeigt, die aus neurobiologischer Perspektive erfolgversprechende therapeutische Interventionen ermöglichen.

 

 

 

Traumatherapie - Was ist erfolgreich?

HerausgeberInnen: Bausum, Jacob / Besser, Lutz Ulrich / Kühn, Martin / Weiß, Wilma

Traumapädagogik - Grundlagen, Arbeitsfelder und Methoden für die pädagogische Praxis

 

Traumapädagogik hat sich in den letzten Jahren als neue, eigenständige Fachdisziplin entwickelt und etabliert. Traumapädagogische Ansätze sind dabei längst nicht mehr auf die stationäre Jugendhilfe begrenzt, sondern kommen in vielfältigen Arbeitsfeldern zum Einsatz.

Erstmals liegt nun ein Überblick über die aktuelle traumapädagogische Debatte im deutschsprachigen Raum vor.Der Band bereitet die pädagogischen und neurobiologischen Grundlagen für die professionelle traumapädagogische Arbeit auf und diskutiert die Bedeutung von psychotraumatologischen Erkenntnissen für die unterschiedlichen Arbeitsfelder. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Schule und Jugendhilfe, den Schnittstellen zur Traumatherapie sowie genderorientierten und biografischen Ansätzen. Es folgen praxiserprobte Konzepte und Methoden der Traumapädagogik aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern. Unter dem Fürsorgeaspekt werden stabilisierende Prinzipien von Leitungen und Fachdiensten dargestellt.

Der Band macht Mut, denn er zeigt, dass der pädagogische Beitrag zur Bearbeitung traumatischer Belastungen von Kindern und Jugendlichen eine wichtige Rolle einnimmt.

Mit Beiträgen von Jacob Bausum, Lutz-Ulrich Besser, Karl-Heinz Brisch, Eva Bundschuh, Ulrike Ding, Kristof Haaser, Michaela Halper, Maria Krautkrämer-Oberhoff, Martin Kühn, Birgit Lang, Thomas Lutz, Petra Orville, Eva Picard, Wolf Wagner, Wilma Weiß.

 

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Traumatherapie - Was ist erfolgreich?

Interpixel (Hrsg.)

MEGA BUSTER – Kriegsgebiet Kinderzimmer - Eine Intervention zu Gewalt, Gesellschaft und Entwaffnung

 

Interpixel lancierte 2006 aus Anlass des 125-Jahr-Jubiläums des Bourbaki-Panorama-Bildes in Luzern das mehrteilige Kunstprojekt «Mega Buster», mit dem wir gesellschaftspolitische Fragen zu Kriegsspielzeug, Medienkonsum und Gewalt künstlerisch durchleuchten und Stellung beziehen. Im Rahmen dessen entwaffneten wir über fünfzig Schulklassen und weitere Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Schweiz. In einem weiteren Schritt legen wir nun einen Reader zur Thematik «Kriegsgebiet Kinderzimmer» vor, der sich aus künstlerischer Sicht und mit zahlreichen Texten aus den Gebieten der Ethik, Soziologie, Rechtswissenschaft, Friedenspolitik, Psychologie, Neurobiologie, Pädagogik und Medienforschung mit einem ebenso kontroversen wie aktuellen Thema befasst.

 

Herausgegeben von Interpixel in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Friedensrat und der Zeitschrift VPOD Bildungspolitik unter dem Patronat von Pro Juventute.

 

Einführung von Interpixel (Philippe Sablonier und Eva-Maria Würth), Vorwort von Peter Weishaupt, Schweizerischer Friedensrat, und Ruedi Tobler, VPOD Bildungspolitik

 

Textbeiträge von Elisabeth Baumgartner und Carolin Würzner, Lutz-Ulrich Besser, Barnaby Drabble, Bernhard Hauser, Donata Maria Krethlow-Benziger, Michael Marugg, Dorothee Messmer, Elke Ostbomk-Fischer, Brita Polzer, Jean-Daniel Strub, Stephan Truninger und Anja Meyerrose

 

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Traumatherapie - Was ist erfolgreich?

Karl Heinz Brisch, Theodor Hellbrügge (Hrsg.)

Bindung, Angst und Aggression - Theorie, Therapie und Prävention

 

Was geht in aggressiven und ängstlichen Kindern vor?

 

Aggressionen und Ängste entstehen oft früh im Laufe der kindlichen Entwicklung und können sich zu schwerwiegenden emotionalen und sozialen Störungen bis hin zur Kriminalität weiterentwickeln. International renommierte Experten zeigen, was in Prävention, Beratung und Psychotherapie getan werden kann.

 

Es wird immer wichtiger, das Entstehen von feindseligen Vorurteilen und von aggressivem Verhalten bei jungen Menschen zu verstehen. Nur so ist es möglich, Aggressionen und die oft dahinterstehenden Ängste frühzeitig zu erkennen oder durch geeignete Präventionsmaßnahmen sogar zu verhindern.

 

Die Beiträge setzen sich mit den Fragen zur Entstehung von Angst und Aggressivität ausein ander. Sie zeigen auf, wie durch geeignete präventive Maßnahmen, durch Beratung und Psychotherapie solche Entwicklungen verhindert und ihre Erscheinungsformen behandelt werden können. Die Beiträge widmen sich beispielsweise den Fragen:

- Gewalt in Medien und ihre Wirkungen auf Jugendliche und Gesellschaft,

- Mobbing, Bullying unter Schülern,

- Auswirkung von Gewaltdarstellung in Film und Fernsehen auf die Gehirnentwicklung,

- Unruhig-aggressive Jungen,

- Kinderpornographie im Internet und ritueller Missbrauch.

 

Mit Beiträgen von: Lutz-Ulrich Besser, Henri Parens, Stephen Suomi, Frank Dammasch, Franco Bettels, Jo Groebel, Thomas Salzberger, Michaela Huber, Nicolas B. Allen, Annette Streeck-Fischer, Horst-Eberhard Richter, George Downing, Inge Seiffge-Krenke, Ulrich T. Egle, Karl Heinz Brisch, Theodor Hellbrügge und Royston Maldoom.

 

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Besonders empfohlene Literatur:

 

 

Traum & Gewalt - Forschung und Praxisfelder

Klett-Cotta

Herausgeber: Günter H. Seidler, Harald J. Freyberger und Andreas Maercker

Die wissenschaftliche Zeitschrift erscheint quartalsweise pro Jahr und beinhaltet die neuesten Erkenntnisse aus Forschung, Theorie und Praxis der Psychotraumatologie und Traumstherapie

Ausdrückliche Empfehlung des zptn

 

 

Gesamtliteraturliste:

 

 

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